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K.A.Schmersal GmbH
Der Betriebskindergarten: Bildung für die Kleinsten

Familie und Beruf sind oft schwer zu vereinbaren. Das gilt vor allem für junge Familien mit Kindern im Vorschulalter, bei denen beide Partner arbeiten. In dieser Situation befinden sich viele Mitarbeiterinnen der K.A. Schmersal GmbH in Wuppertal. Um hier bestmögliche Bedingungen für die Mitarbeiterinnen und deren Kinder zu schaffen, richtete das Unternehmen einen Betriebskindergarten ein.


In der Montage des Unternehmens, das hochwertige Sicherheits-Schaltgeräte herstellt, sind viele Frauen beschäftigt, die mit Engagement und Präzision vor allem kleine Serien von Schaltern und Sensoren fertigen.

Passion für Bildung
In einem mittelständischen Familienunternehmen bleiben – auch wenn es inzwischen 1200 Mitarbeiter in zwanzig Nationen und an fünf Produktionsstandorten auf drei Kontinenten beschäftigt – dem Inhaber solche alltäglichen Probleme nicht verborgen. Dass Heinz Schmersal, der die Schmersal Gruppe seit 1982 als geschäftsführender Gesellschafter leitet, in dieser Situation gehandelt hat, ist auch auf seine Passion für das Thema Bildung zurückzuführen: „Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, sind extrem wissbegierig und aufnahmefähig für Neues. Das muss man fördern – vor allem wenn man in einer Gesellschaft lebt, deren wichtigste Ressource das Wissen ist.“

Hier kamen also drei Umstände zusammen. Erstens die wiederkehrenden Schwierigkeiten der Mitarbeiterinnen, ihre Kinder gut unterzubringen und mit gutem Gefühl arbeiten zu gehen. Zweitens: der Wunsch, dass die Wissbegier der Kinder so weit wie möglich gefördert werden soll. Drittens: die Freiheiten (und die Großzügigkeit) eines Familienunternehmens, solche Projekte mit hohem Aufwand voranzutreiben.

Gut untergebracht in der Nähe der Eltern
Das Ergebnis: 2007 wurde auf dem Schmersal-Gelände im Industriegebiet Nächstebreck ein neues Gebäude errichtet, das ganz auf die Bedürfnisse der Kinderbetreuuung ausgerichtet ist. Im Januar 2008 eröffnete der Betriebskindergarten mit 18 Kindern im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren. In der Genehmigungs- und Bauphase mussten die Verantwortlichen bei Schmersal unter anderem die Erfahrung machen, dass der Bau eines Kindergartens mindestens ebenso strengen Regelungen unterliegt wie die Erweiterung einer Produktionsstätte.

Für die pädagogische Arbeit wurde ein Träger gefunden, der große Erfahrung auf diesem Gebiet hat und mit dem ein eigenes Konzept ausgearbeitet wurde, um den Kindern spielerisch Wissen zu vermitteln. Heinz Schmersal: „Kinder sind unsere Zukunft. Wenn wir uns langfristig im internationalen Wettbewerb behaupten wollen, müssen wir nicht nur in Maschinen und Infrastruktur investieren, sondern in Köpfe und in Bildung. Da fängt man am besten ganz unten an: Kinder im Vorschulalter können und wollen schnell und spielerisch lernen. Dafür möchten wir die Voraussetzungen schaffen.“

Eine Investition mit „Folgekosten“
Dass diese Entscheidung aus rein ökonomischer Sicht nicht unbedingt zu rechtfertigen ist, liegt auf der Hand. Die Investitionskosten für den Neubau sind ebenso aufzubringen wie Anteile der kontinuierlichen Personal- und Betriebskosten, denn die Beitragssätze wurden so kalkuliert, dass sie für die Mitarbeiter tragbar sind.

Die Nachfrage war von Beginn an so groß, dass die Plätze direkt im ersten Jahr belegt waren. Dass die Eltern rundum zufrieden sind mit der Betreuung, sieht man bei Schmersal auch als Vorteil im Wettbeweb um qualifizierte und engagierte Mitarbeiter: Für junge Väter und vor allem Mütter ist der Betriebskindergarten durchaus ein Grund, sich für Schmersal als Arbeitgeber zu entscheiden.

Dass die Kinder sich dort wohlfühlen, steht außer Frage. Sie erfahren liebevolle Betreuung und lernen täglich Neues – von Erdkunde über Englisch bis zu ersten Kontakten mit dem Computer. Die Ausstattung mit Spiel- und Lernmaterial ist großzügig, und zurzeit wird der Kindergarten an das firmeninterne Datennetzwerk angebunden, um einen eigenen Internet-Anschluss zu ermöglichen.

Mitarbeiter: Bildung schafft Bindung
Auch über den Betriebskindergarten hinaus macht die Schmersal Gruppe ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen Bildungs- und Qualifikationsangebote. Das Schulungszentrum tec.nicum, das 2007 nach einem aufwändigen Umbau im ehemaligen Flamme-Gebäude eröffnet wurde, bietet dafür die idealen räumlichen Voraussetzungen. Hier finden regelmäßig Seminare und Schulungen für Kunden statt, die sich mit dem wichtigen und außerordentlich komplexen Thema der Ma-schinensicherheit befassen. Das tec.nicum bietet aber auch ein umfassendes Weiterbildungsprogramm für die Mitarbeiter, zu dem sowohl Sprachkurse als auch Kurse zur Computer-Anwendung und –Technik gehören. Auch dieses Angebot wird gut angenommen und intensiv genutzt.

 

Dieses Unternehmen ist auch in folgenden Kategorien engagiert

> Bildung    > Perspektiven für Familien    > Soziales Engagement   

 

 

Kontakt

K. A. Schmersal Holding GmbH & Co. KG
Möddinghofe 30
42279 Wuppertal
Telefon: +49 (0)202 6474-0
Telefax: +49 (0)202 6474-100

www.schmersal.com


Pädagogische Fachkräfte kümmern sich um die Kleinen


Der Betriebskindergarten: ganz in der Nähe der Eltern