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Wuppertaler Stadtwerke
Energie aus Wasser, Sonne und Wind

Für Wuppertal und seine Bewohner, aber auch über die Landesgrenzen hinaus sind die WSW ein zuverlässiger Lieferant von Trinkwasser sowie aller Arten von Energie und maßgeschneiderten Energiedienstleistungen. Auch die Stadtentwässerung und das leistungsstarke Netz des öffentlichen Personen-Nahverkehrs im Tal gehören zu ihrem breitgefächerten Portfolio, bei dem Effizienz, energetische Optimierung und Ressourcenschonung in jeder Hinsicht eine bedeutende Rolle spielen. Ihrer Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit sind sich die Experten mit Blick auf alle Facetten bewusst – und setzen ihre Erfahrung gezielt ein, sei es im Kundenkontakt, im Unternehmensalltag, in der Ausbildung, bei Projekten, Aktionen und Innovationen. Damit leisten die WSW einen wichtigen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.

Erneuerbare Energien – dazu gehören unter anderem die Kraft aus Wasser, Sonne und Wind. Die WSW machen sich diese Quellen zunutze. So investieren sie zum Beispiel in Wuppertal als Windkraftstandort: Schon vor zehn Jahren haben sie sich finanziell am ersten Windrad der Stadt beteiligt und damit den Betreiber, die Bürgerwind Cronenberg GbR, bei der Einrichtung der 600-Kilowatt-Anlage unterstützt. Gesponsert wurde auch eine Windkraft-Demonstrationsanlage an der Station Natur und Umwelt in Küllenhahn. Und sogar über die Landesgrenze hinaus schauen die WSW, wenn es um umweltfreundliche Stromerzeugung geht: Im September 2011 haben sie sich zusammen mit ihrem strategischen Partner GDF Suez Energie Deutschland an einem Windpark im fränkischen Helmstadt beteiligt. Seit Juni 2012 sind in dem bayerischen Ort bei Würzburg fünf rund 140 Meter hohe Windräder im Einsatz. Die Leistung der Rotoren von rund 100 Metern Durchmesser beträgt je 2,5 MW. Jährlich werden sie etwa 30.000 MWh Strom erzeugen – das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von rund 10.000 Haushalten. Gemeinsam mit GDF Suez und weiteren Partnern wollen sich die WSW zudem in weitere Windpark-Projekte einbringen.

Einen weiteren Beitrag zur klimaschonenden Energiegewinnung leistet die Wasserkraft. Die hat im Bergischen Land mit Blick auf seine vielen ehemaligen Kotten an den zahlreichen Gewässern eine lange Tradition. Wasserkraftanlagen der WSW – die übrigens ganz ohne CO2-Emissionen auskommen – befinden sich in Herbringhausen und an der Kerspe-Talsperre. Bis zu 11,5 Millionen Kubikmeter Wasser fließen im Jahr von der Kerspe-Talsperre ins Wasserwerk Herbringhausen. Mit Hilfe der Druckenergie dieser Wassermenge werden pro Jahr zirka 840.000 KWh Strom erzeugt. Der Strom aus der Herbringhauser Turbine reicht aus, um den jährlichen Strombedarf von rund 200 Haushalten im Tal zu decken.

Um einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten und den Wuppertalern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubinden, haben die WSW das Produkt WSW Strom Grün entwickelt. Dieser stammt zu 95 Prozent aus skandinavischen Wasserkraftwerken und zu fünf Prozent aus Wuppertaler Wind- und Wasserkraftanlagen (Windkraftanlage auf Korzert, Wasserturbine an der Herbringhauser Talsperre, eine weitere private Wasserkraftanlage). Der WSW Strom Grün ist sogar zertifiziert: mit dem „ok-Power-Label“, entwickelt vom Freiburger Öko-Institut, der Verbraucherzentrale NRW und dem WWF (World Wide Fund for Nature). Es garantiert, dass die Stromproduzenten auch künftig in Anlagen für Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft oder Biomasse investieren. Der mit dem Siegel „ok-Power-Label“ gekennzeichnete Strom stammt zu mindestens einem Drittel aus Anlagen, die jünger als sechs Jahre sind. Weil die WSW den Ausbau der Erneuerbaren Energien aktiv fördern, beschaffen sie für ihren WSW Strom Grün ausschließlich Strom mit ok-Power-Label.

Privat- und Gewerbekunden können den WSW Strom Grün gegen einen geringen Aufschlag von 0,8 Cent brutto pro KWh nutzen. Finanziert werden mit den zusätzlichen Einnahmen nicht nur die Strombeschaffung, sondern auch Aktionen und Projekte im Rahmen des WSW Klimafonds. Ein Teil der Summe fließt beispielsweise in das Wuppertaler Solarkataster. Es gibt seit 2010 detailliert Auskunft über das Potenzial von Dachflächen in Wuppertal, die kraftvolle Energie aus der Sonne zu nutzen, um Strom, Wärme oder beides gleichzeitig zu erzeugen.

 

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Kontakt

Judith Birkenbach
Konzernkommunikation
Tel.: 02 02/5 69-37 12
Fax: 02 02/5 69-43 44

www.wsw-online.de