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GESA gGmbH
Natürlich Holz

Der Holzenergiehof Wuppertal ein Ökosozialprojekt, einzigartig in der Bundesrepublik. Als einer der größten diakonischen Träger in der Region bietet die GESA vielen Menschen Ausbildungs-, Umschulungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.


Holz ist der älteste und natürlichste Brennstoff des Menschen. Zusammen mit Wasser- und Windkraft gehört es zu den erneuerbaren Energien und kann ohne Beeinträchtigung unserer Umwelt genutzt werden. Es ist nicht nur klimaschonend, sondern auch ein sicherer Energieträger. Schon seit Jahrzehnten liegt der Zuwachs an nutzbarem Holz deutlich über dem Einschlag. Die Gesamtnutzung im Wald kann daher noch gesteigert werden. Holz wächst vor der „eigenen Haustür“. Es ist unabhängig von den Ereignissen auf dem Weltmarkt und weist im Vergleich zu Öl und Erdgas eine vorteilhafte Preisentwicklung auf.



Auf dem Holzenergiehof sind rund 200 zuvor langzeitarbeitslose Menschen damit beschäftigt, Holz aus den heimischen Wäldern zu sammeln und weiterzuverarbeiten. In Kooperation mit der Stadt Wuppertal werden Schwach- und Waldresthölzer, die bisher keiner wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden konnten, unter fachlicher Anleitung aus städtischen und privaten Forsten der Umgebung eingesammelt, nach Güte und Größe sortiert und weiterverarbeitet. 
So können dem privaten und gewerblichen Verbraucher Holzhackschnitzel und Brennholz aus Eigenproduktion, sowie Holzpellets und Holzbriketts angeboten werden.

Fachleute in der Leitung, Unterstützung durch die Hochschule Rottenburg
Die GESA setzt Maßstäbe in der Holzenergielogistik. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (Abteilung Holzenergie) wurde ein einzigartiges Qualitätsmanagement entwickelt.
• Ein individuelles, modular aufgebautes Qualifizierungsprogramm sichert eine hohe Arbeitssicherheit und Produktivität bei den Arbeiten im Wald.
• Ein innovatives Konzept der Vortrockung und Siebung gewährleistet eine optimale Anpassung an individuelle Kundenwünsche.
• Ein speziell entwickeltes technisches Trocknungsverfahren stellt den richtigen Wassergehalt sicher (Trommeltrocknung).
• Neueste Testverfahren im eigenen Labor ermöglichen die Bestimmung der wichtigsten Qualitätsparametern jeder ausgehenden Lieferung.
• Ein regeneratives Energiesystem liefert die Prozesswärme für die Aufbereitung und Trocknung des Energieholzes (BHKW).

Die GESA partizipiert von den neuesten Ergebnissen der Forschung und Entwicklung in den Bereichen Rohstofferschließung, Brennstoffqualität, Logistik und Anlagentechnik.

Holz als Energieträger im Unternehmen
Dank ständig verbesserter Technik kommt Holz immer häufiger zum Einsatz. Heute ist das Heizen mit einer vollautomatischen Anlage für Hackschnitzel oder Pellets ähnlich komfortabel wie mit Gas- oder Ölheizungen. Bioenergie in Form von Holz ist zudem gespeicherte Sonnenenergie mit vielen Vorteilen:
-Sie ist CO2-neutral und leistet einen Beitrag zur Reduzierung des Treibhauseffektes
-Sie ist ausreichend verfügbar und ermöglicht eine nachhaltige Kreisluafwirtschaft
-Sie ist eine einheimische Energiequelle und schafft Arbeitsplätze vor Ort
-Sie gewährleistet ein geringeres Transportrisiko

Technik

Scheitholzvergaserkessel
Werden mit der Hand bestückt und sind damit weniger komfortabel, aber preiswerter als automatisch zu beschickende Kessel. Moderne Kessel erreichen Wirkungsgrade von über 90 % und zeichnen sich durch geringe Emissionen aus.
Pelletheizung
Werden automatisch beschickt und stehen daher Öl- oder Gasheizungen in Puncto Komfort kaum nach. Pelletheizungen werden sowohl für die Aufstellung im Wohnbereich als auch für den Heizraum angeboten.
Vorteile:
Vollautomatisch, Optimale Verbrennung, Äußerst geringe Emissionen, Geringer Betreuungsaufwand.
Hackschnitzel-Kessel werden ebenso wie Pelletkessel automatisch beschickt und verschaffen damit einen hohen Bedienungskomfort. Die Funktion ist vergleichbar mit der Pelletfeuerung und deshalb bieten immer mehr Hersteller Kessel für beide Brennstoffe an.
Wirtschaftlichkeit von Holzheizungen
Die Investitionskosten für Holz- oder Pelletheizungen liegen deutlich höher als die einer vergleichbaren Öl- oder Gasbrennwertheizung. Dafür sind Brennstoffkosten häufig niedriger. Holz- und Pelletheizungen werden mit Biomasse betrieben und können in der Regel gut in ein vorhandenes Zentralheizungssystem integriert werden. Solche Heizungen können gut mit einer Solarthermieanlage  kombiniert werden.
Die Wirtschaftlichkeit hängt in erster Linie von den Brennstoffkosten ab und muss für die gesamte Lebensdauer der Anlage kalkuliert werden. Die Kosten pro Kilowattstunde liegen bei Holzpellets z. B. deutlich unter denen von Öl und Gas. Auf diese Weise kann sich die Installation einer Holzpelletheizung trotz der zunächst höheren Investitionskosten auf Dauer rechnen.

Für viele energetische Sanierungen gibt es Geld vom Staat dazu. Die Kosten für eine Kilowattstunde Strom liegen derzeit bei ca. 24 Ct/kWh. Wärmepumpenstrom wird aber von vielen Energieversorgern deutlich günstiger angeboten (für ca. 16 Ct/kWh). Die Effizienz einer Wärmepumpenanlage wird durch die Jahresarbeitszahl angegeben. Sie ist nur dann energetisch sinnvoll, wenn sie einen Wert über 3 erreicht. Das bedeutet: Mit dem Einsatz von einer Kilowattstunde Strom werden ca. 3 oder mehr kWh Wärme gewonnen.
Beispiel
Im Rahmen einer Altbausanierung wird der Wärmebedarf eines Gebäudes mit 160 m² Wohnfläche auf Neubauniveau abgesenkt (auf 100 kWh pro m² und Jahr). Im Zuge dieser Sanierung wird auch das Heizsystem erneuert.

Schon gewusst?
Bei der Verbrennung von 1 L Heizöl werden 2,9 kg fossiles CO2, bei der Verbrennung von 1 m3 Erdgas 1,9 kg fossiles CO2 in die Atmosphäre geblasen. Die Verbrennung von Holz ist klimaneutral.
Durch eine neu installierte moderne Ölheizung gelangen rund 133.000 kg fossiles CO2 während der gesamten Nutzungsdauer der Anlage in die Atmosphäre

 

Dieses Unternehmen ist auch in folgenden Kategorien engagiert

> Landbewirtschaftung    > Luftqualität    > Beschäftigung    > Integration    > Soziales Engagement   

 

 

Kontakt

GESA gGmbH
Hünefeldstraße 14a
42285 Wuppertal
Telefon: 0202 28110-0
Telefax: 0202 28110-299

www.gesaonline.de


Qualifizierungsmaßnahme Nordbahntrasse


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